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Das Glück liegt auf dem Rücken der Pferde


Schon Reitanfänger fühlen es, wenn sie sich zum ersten Mal auf ein Pferd setzen: das kaum zu beschreibende Gefühl, die Welt von oben zu betrachten. Sich einem so starken Wesen, das dem Menschen körperlich weit überlegen ist, anzuvertrauen, die Kraft des Pferdes zu spüren, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Setzen Sie sich doch einfach einmal ohne Sattel auf das Pferd, erspüren Sie die kraftvollen Bewegungen der Muskeln, nehmen Sie die Wärme des Pferdekörpers wahr. Sie werden sich von diesem wundervollen Wesen beschützt und behütet fühlen. Das Urvertrauen, das hier entsteht, ist übrigens auch der Grundstein für so manche Hippotherapie.

Eins sein mit dem Pferd – die Krone der Reiterei.

Es mag sein, dass sich diese Empfindung vielen Reitern, die diesen Sport vielleicht allzu technisch ausüben, noch nicht mitgeteilt hat. Auch den Menschen, die im Pferd nur ein Sportgerät sehen, mit dem es Erfolge zu erreiten gibt, wird der Gedanke recht fremd sein. Wer es aber einmal erlebt hat, das Phänomen, mit seinem Pferd eine Einheit zu bilden, gewisse Hilfen nur noch zu denken, und das Pferd führt die Lektionen aus, der möchte dieses Stadium immer wieder erreichen. Wie im Traum fliegen Sie geradezu über die Wiesen und über die Hindernisse. Der Hauch einer Hilfe genügt, und die gewünschte Lektion wird ausgeführt. Sie meinen, das sei Wunschdenken und Reiten ist mehr Arbeit und hat mit solchen Empfindungen wenig zu tun? Dann sei Ihnen gesagt: Nicht aufgeben, irgendwann wird Sie dieser Virus bestimmt auch noch befallen. Oder: Machen Sie es wie die Reitanfänger, erspüren Sie einfach einmal die Ausstrahlung und Energie Ihres Pferdes, ohne Leistung zu verlangen.

Nicht umsonst heisst es in einem Sprichtwort, dass das „Glück auf dem Rücken der Pferde“ liegt. Nehmen Sie sich einfach ein entsprechend ausgebildetes Tier und versuchen Sie es.

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