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Erste Reitstunde


Reiten ist ein besonderer Sport, denn hier müssen zwei Lebewesen zusammenarbeiten – Reiter und Pferd. Dabei ist das Pferd nicht einfach ein Sportgerät, sondern es hat auch eigene Instinkte und besondere Verhaltensweisen, die ein Reiter kennen muss. Das Ziel ist dabei immer, sich harmonisch gemeinsam mit dem Pferd zu bewegen, sei es bei sportlichen Wettkämpfen oder bei einem entspannten Ausritt in der Natur.

Ein Pferd – das unbekannte Wesen

Jeder Reitanfänger tut daher gut daran, sich mit dem Verhalten von Pferden vertraut zu machen, bevor er sich zum ersten Mal auf ein Pferd setzt. Was sind die natürlichen Instinkte eines Pferdes? Wie würde es in der Natur leben? Welche Sprache benutzt es und wie geht es mit Artgenossen um? Und natürlich: Was muss der Mensch tun, damit das Pferd versteht, was es tun soll?

Wer gerne liest, findet inzwischen reichhaltige Literatur zu dem Thema, jeweils auf die passende Altersgruppe zugeschnitten. Mit ein wenig Glück findet man auch ein Einführungswochenende oder einen Schnupperkurs in der Nähe und kann sich dabei schon unter Anleitung an das Thema Pferd annähern.

Denn rund um das Thema Pferd und Reiten gibt es viel zu lernen: angefangen vom richtigen Annähern an ein Pferd, über das Führen und Putzen bis hin zum Anbringen von Sattel und Trense. Dazu kommt noch das große Gebiet der Reiterei, das Wissen über Sitz und Hilfengebung, Regeln in der Reitbahn oder auch sicheres Reiten im Gelände – hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken und zu lernen.

Die Ausrüstung des Reiters

Wer mit dem Reiten beginnt, muss nicht gleich die teuerste Ausrüstung kaufen, aber ein paar Dinge sollte man beachten. Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist ein Reithelm, er schützt den Kopf bei einem eventuellen Sturz. Moderne Reithelme sind leicht und lassen Luft durch, sodass sie angenehm zu tragen sind. Manche Reitbetriebe bieten auch an, dass man einen Helm erst einmal ausleihen kann, das erfragt man am Besten vor der ersten Reitstunde.

Für die erste Zeit reicht eine gut sitzende Jeans mit flacher Innennaht, die einem genügend Bewegungsfreiheit gibt, also nicht zu eng am Bein anliegt, sodass man bequem die Beine grätschen und die Knie beugen kann. Wer aber zum Beispiel im Urlaub einen Reitkurs belegt und dabei mehrere Tage hintereinander im Sattel sitzt, sollte besser zur Reithose greifen. Hier gibt es inzwischen preiswerte Modelle, die für den Anfang oder für gelegentliches Reiten durchaus ausreichend sind. Als Schuhwerk eignen sich feste Schuhe, die den Knöchel bedecken und kein grobes Profil haben. Aber auch Gummi-Reitstiefel sind preiswert zu bekommen und für den Anfang gut geeignet.

Weiter geht es mit dem Aufbau einer Reitstunde

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