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Westernreiten


Das Westernreiten hat sich aus der Arbeit der Cowboys in den USA entwickelt. Hier ging es darum, Rinderherden über eine große Entfernung über mehrere Tage oder gar Wochen durch das Land zu treiben. Dazu kamen noch die Arbeiten wie das Abtrennen einzelner Tiere von der Herde oder das Einfangen mit dem Lasso. Dazu ist es notwendig, sowohl einen bequemeren Sattel (Westernsattel) für Reiter und Pferd zu haben, als auch eine Reitweise, die nicht ständig dem Pferd sagt, was es tun soll.

Das Ziel beim Westernreiten ist daher, ein Pferd zu haben, das auf einzelne kurze Signale sofort schnell reagiert und auch gewisse Dinge selbstständig ausführt. Dazu gehört zum Beispiel das Separieren der Rinder: Hier leistet das Pferd einen großen Teil der Arbeit selbstständig und dabei darf der Reiter es dann nicht ungewollt stören.

Auf der anderen Seite muss ein Westernpferd auch sofort reagieren, wenn der Reiter ein Rind eingefangen hat und über das Pferd gestoppt werden soll – hier muss ein kleines Signal für das Pferd ausreichen. Dabei darf man nicht außer Acht lassen, dass der Weg bis dahin genau so sorgfältig und mühsam ist, wie in allen anderen Disziplinen auch. Nur die Hilfengebung und die Ausrüstung unterscheiden sich dabei.

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