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Gutscheine für Reiterlebnisse


Reiten als GeschenkSie möchten jemandem ein tolles Reiterlebnis schenken?

Wir stellen hier einige tolle Erlebnisse vor, für die Sie bei unserem Partner Jochen Schweizer Gutscheine erwerben können.

Westernreiten

Beim Westernreiten steht das harmonische Zusammenspiel zwischen Pferd und Reiter im Vordergrund. Ganz locker und unverkrampft im Sattel sitzen und die erfahrenen Pferde einfach mal machen lassen. Damit ist das Westernreiten genau das Richtige für Groß und Klein, Einsteiger, Fortgeschrittene und alle, die gerne nach einer längeren Pause wieder aufsatteln möchten. >> Gutschein für 3,5 Stunden Westernreiten

Wanderreiten

Beim Wanderreiten geht es über herrliche Reitwege durch dichte Wälder und romantische Täler, an klaren Bächen entlang und zu einsamen Seen. >> Gutschein für 2 Stunden Wanderreiten

Schnupper-Reitkurs

Sie kennen jemanden, der schon immer mal das Reiten ausprobieren wollte? Prima, dann ist dieser Schnupper-Gutschein genau das richtige. Für Teilnahmer ab 3 Jahren.
>> weitere Informationen zum Schnupper-Reitkurs

Ponyreiten für Kindergeburtstage

Bis zu 15 Kinder können bei diesem Event 2 Stunden lang mit Ponys reiten und diese streicheln. Entweder bei Ihnen zuhause im Garten oder auf einem Reiterhof.
>> Ponyreiten als Kindergeburtstag

Ponyhof Erlebnistag

Auf dem Ponyhof kommt keine Langeweile auf. Auf dem Programm stehen Ponyreiten, Füttern und Pferdepflege. Bei schönem Wetter kann außerdem im Swimming-Pool geplanscht werden. >> Ponyhof Erlebnistag

Reiter-Kurzurlaub im Südharz für 2

18 spanische Pferde warten im Gestüt auf Sie. Sie wohnen im historischen Gutshof in Drebsdorf im Harz. Weniger versierte Reiter und Anfänger werden im Einzelunterricht fit gemacht. >> Reiter-Kurzurlaub im Südharz für 2

Einsteiger-Reitwochenende für 2 Personen

Sie übernachten 2 Nächte in einer Ferienwohnung in Schleswig-Holstein. Auf einem Reiterhof werden Sie in das Westernreiten eingeführt – inklusive Ausritt in die Natur mit amerikanischen Quarter- und Painthorses. >> Einsteiger-Reitwochenende

Longieren & Co.


An der Longe

Die ersten Reitstunden finden meist an der Longe statt. Das Longieren dient dazu, dass der Reiter sich vollkommen auf Sitz und Hilfen konzentrieren kann, während der Reitlehrer das Tier über die Longe kontrolliert im Kreis um sich herum führt. Auf diese Weise hat er auch den Reiter gut im Blick und kann Anweisungen und Korrekturen geben. Im Schritt werden zunächst einige Lockerungsübungen durchgeführt. Als Nächstes wird beim Longieren das Gleichgewicht des Reiters im Trab trainiert. Die Hilfen spielen hier noch keine Rolle, der Reitlehrer treibt das Pferd verbal oder mit einem Peitschenknall (nicht -schlag) an und der Reiter kann in Ruhe seinen Rhythmus finden. Danach werden die Schenkelhilfen eingebaut und das Leichttraben (das rhythmische Entlasten des Pferderückens im Trab) geübt. Nach einigen Stunden folgt dann der erste Galopp. Wie schnell die Steigerung erfolgt, hängt dabei stark vom Reiter ab, ein guter Reitlehrer steigert die Schwierigkeit eher langsam und vermeidet Überforderungen oder unsichere Situationen.

In der Bahn

Wenn die Grundlagen von Sitz und Schenkelhilfen durch das Longieren gelegt sind, darf der Reiter selbstständig in der Halle oder auf dem Reitplatz reiten. Das Pferd wird, zunächst im Schritt, nach Anweisung des Lehrers durch die Bahn gelenkt. Dies erfolgt auf sogenannten Hufschlagfiguren, die der Reitlehrer vorgibt (z.B. Richtungswechsel oder das Reiten von Schlangenlinien). Die Hufschlagfiguren sind beim englischen Reiten festgelegt und werden in deutschen Westernreitschulen teilweise gleichlautend verwendet, die Begriffe sind schnell gelernt. Zu Beginn sind diese Figuren sehr einfach, mit der Zeit wird der Umfang erweitert.
Im Schritt lernt der Reiter nun zunächst die richtige Haltung der Zügel und die ersten Zügelhilfen, bis er das Zusammenspiel von Sitz, Zügel- und Schenkelhilfe in allen Gangarten beherrscht.

Der erste Geländeritt

Vor dem ersten Geländeritt sollten die Grundlagen des Reitens in der Bahn und an der Longe erlernt worden sein. Der Reiter muss in der Lage sein, das Pferd auch in unvorhersehbaren Situationen unter Kontrolle zu halten. Als Herdentier fühlt sich das Pferd in der Gruppe am wohlsten, für den ersten Geländeritt empfiehlt es ich daher, einen erfahrenen Reiter mit einem sicheren Pferd an der Spitze der Gruppe zu haben. In Reitschulen werden Geländeritte zu Beginn ohnehin nur unter Führung angeboten.

Tipps gegen Muskelkater

Beim Reiten werden Muskeln benutzt, die sonst kaum zum Einsatz kommen, entsprechend steif kann der Körper am nächsten Tag sein. Der Rat alteingesessener Reiter, direkt wieder aufs Pferd zu steigen, kann bei leichterem Muskelkater hilfreich sein, da die beanspruchten Muskeln bei langsamem Reiten wieder gelockert werden. Ohne Pferd kann man sich auch mit einem Gymnastikball behelfen. Leichte Dehnungsübungen wie Yoga, warme Bäder oder Duschen und sanfte Ölmassagen tun den beanspruchten Muskeln ebenfalls gut. Bei starkem Muskelkater können kühlende Gels oder gekühlte Pads den Schmerz lindern.

Dehnungsübungen und ein Aufwärmen des Körpers vor dem Reiten beugen dem schlimmsten Muskelkater vor. Nach einigen Reitstunden gewöhnen sich die Muskeln an die Beanspruchung und es tritt nur noch selten ein Muskelkater auf.

Erste Reitstunde


Reiten ist ein besonderer Sport, denn hier müssen zwei Lebewesen zusammenarbeiten – Reiter und Pferd. Dabei ist das Pferd nicht einfach ein Sportgerät, sondern es hat auch eigene Instinkte und besondere Verhaltensweisen, die ein Reiter kennen muss. Das Ziel ist dabei immer, sich harmonisch gemeinsam mit dem Pferd zu bewegen, sei es bei sportlichen Wettkämpfen oder bei einem entspannten Ausritt in der Natur.

Ein Pferd – das unbekannte Wesen

Jeder Reitanfänger tut daher gut daran, sich mit dem Verhalten von Pferden vertraut zu machen, bevor er sich zum ersten Mal auf ein Pferd setzt. Was sind die natürlichen Instinkte eines Pferdes? Wie würde es in der Natur leben? Welche Sprache benutzt es und wie geht es mit Artgenossen um? Und natürlich: Was muss der Mensch tun, damit das Pferd versteht, was es tun soll?

Wer gerne liest, findet inzwischen reichhaltige Literatur zu dem Thema, jeweils auf die passende Altersgruppe zugeschnitten. Mit ein wenig Glück findet man auch ein Einführungswochenende oder einen Schnupperkurs in der Nähe und kann sich dabei schon unter Anleitung an das Thema Pferd annähern.

Denn rund um das Thema Pferd und Reiten gibt es viel zu lernen: angefangen vom richtigen Annähern an ein Pferd, über das Führen und Putzen bis hin zum Anbringen von Sattel und Trense. Dazu kommt noch das große Gebiet der Reiterei, das Wissen über Sitz und Hilfengebung, Regeln in der Reitbahn oder auch sicheres Reiten im Gelände – hier gibt es immer wieder Neues zu entdecken und zu lernen.

Die Ausrüstung des Reiters

Wer mit dem Reiten beginnt, muss nicht gleich die teuerste Ausrüstung kaufen, aber ein paar Dinge sollte man beachten. Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist ein Reithelm, er schützt den Kopf bei einem eventuellen Sturz. Moderne Reithelme sind leicht und lassen Luft durch, sodass sie angenehm zu tragen sind. Manche Reitbetriebe bieten auch an, dass man einen Helm erst einmal ausleihen kann, das erfragt man am Besten vor der ersten Reitstunde.

Für die erste Zeit reicht eine gut sitzende Jeans mit flacher Innennaht, die einem genügend Bewegungsfreiheit gibt, also nicht zu eng am Bein anliegt, sodass man bequem die Beine grätschen und die Knie beugen kann. Wer aber zum Beispiel im Urlaub einen Reitkurs belegt und dabei mehrere Tage hintereinander im Sattel sitzt, sollte besser zur Reithose greifen. Hier gibt es inzwischen preiswerte Modelle, die für den Anfang oder für gelegentliches Reiten durchaus ausreichend sind. Als Schuhwerk eignen sich feste Schuhe, die den Knöchel bedecken und kein grobes Profil haben. Aber auch Gummi-Reitstiefel sind preiswert zu bekommen und für den Anfang gut geeignet.

Weiter geht es mit dem Aufbau einer Reitstunde

Reitstunden: Aufbau einer Reitstunde


In den meisten Reitschulen beginnen Anfänger an der sogenannten Longe, das heißt, der Reitlehrer steht in der Mitte und das Pferd mit dem Reitschüler läuft in einem Kreis an einer langen Leine um ihn herum. Dabei bestimmt der Reitlehrer wie schnell und in welcher Gangart das Pferd läuft, sodass der Reitschüler sich nur auf seine eigene Balance und seine Bewegungen konzentrieren kann. Beim ersten Aufsteigen hilft der Reitlehrer und erklärt, wie es richtig geht. Dann werden die Steigbügel in der richtigen Länge verschnallt und dem Schüler meist noch eine Möglichkeit zum Festhalten gezeigt – meist ist das ein Riemen, der vorne am Sattel angebracht ist.

Das erste Mal alleine auf dem Pferd

Wenn nach den ersten Reitstunden an der Longe eine gewisse Sattelfestigkeit erlangt wurde, das sogenannte Leichttraben (aufstehen und setzen im Trab) schon als Bewegungsablauf funktioniert und auch der Galopp schon probiert wurde, wird es Zeit ohne Longe auf dem Pferd zu sitzen und alleine zu reiten. Bis zu diesem Punkt hat der Reitlehrer auch schon die Hilfen zum Antraben und Angaloppierern, aber auch schon zum Durchparieren in die nächstniedrigere Gangart und zum Halten erklärt.

Jetzt gilt es diese Dinge in der Reitstunde umzusetzen und zum Beispiel in einer Gruppe – zuerst einmal hinter anderen – mit zu reiten. Hierbei wird der Reitlehrer weiterhin korrigieren und die Hilfen erklären – auch wenn das Pferd in der Regel schon in einem gewissen Maße der Gruppe folgt.

Übung macht den Meister

„Reiten lernt man nur durch Reiten“ ist eine alte Aussage, die viel Wahrheit enthält. Nur durch regelmäßiges Üben kann man die notwendigen Bewegungsabläufe erlernen und gezielt auf das Pferd einwirken. Auch wenn in einer Abteilung, in der man hintereinander herreitet, noch ein Teil der reiterlichen Verantwortung durch die Gruppe abgenommen wird und reiterliche Fehler noch nicht so auffallen, so ist das Ziel das Pferd selbstbestimmt reiten zu können. Daher wird in der Reitstunde auch immer wieder an Aufgaben gearbeitet, die der Reiter mit seinem Pferd alleine ausführen muss. Bei kleineren Gruppen erfolgt dann auch schnell das durcheinander reiten, wo zu der Anforderung das eigene Pferd zu reiten, noch das Augenmerk auch auf die Mitreiter gelenkt werden muss. Dazu gehört an diesem Punkt auch das Wissen über die sogenannten Bahnfiguren und die daraus resultierenden Regeln für die gemeinsame Nutzung der Reitbahn.

Man lernt nie aus

Besonders beim Reiten bewahrheitet sich der Satz: Man lernt nie aus. Manche sagen sogar: Reiten kann man nie – immer gibt es noch etwas zu optimieren, den Körper geschmeidiger einzusetzen, die Hilfen besser miteinander zu koordinieren. Hierbei hilft auch eine vielseitige Ausbildung: Geländeritte, kleine Sprünge, Sitzschulung an der Longe – die Möglichkeiten sind vielfältig. Manch einer entdeckt auch eine andere Reitweise für sich – nach einer soliden Basisausbildung ist eigentlich alles möglich. Auch ein häufiger Pferdewechsel hilft, ein routinierter Reiter zu werden, der sich auf die unterschiedlichen Pferdetypen einstellen kann. Ein guter Reitlehrer wird immer dafür Sorge tragen, dass seine Reitschüler das geeignete Pferd reiten können. Anfangs das brave Schulpferd, das auch Reiterfehler großzügig verzeiht, später das besser ausgebildete Pferd, das eine gute Hilfengebung erwartet.

Reitstunden machen Spaß

Reiten ist für die meisten keine Funsportart für eine kurze Saison, sondern oftmals ein lebenslanges Hobby, das man auch in höherem Alter noch ausüben kann. Auch ist es möglich, reiten noch in späteren Jahren zu lernen, allerdings sollte man ein Mindestmaß an körperlicher Fitness und Beweglichkeit mitbringen. Denn reiten ist nun einmal mehr, als sich nur vom Pferd tragen zu lassen. Angebote für Reitunterricht gibt es häufiger für Kinder, als für erwachsene Reitanfänger, allerdings haben immer mehr Reitschulen auch dienen Bedarf erkannt, sodass sich hier auch eine Suche lohnt.

Reitbeteiligung – Was ist zu beachten?


Viele Pferdebesitzer haben nicht genügend Zeit, um das eigene Pferd regelmäßig auszureiten und zu verpflegen. Hier haben sich sog. Reitbeteiligungen etabliert, d.h. mehrere Personen teilen sich ein Pferd.

Bei einer Reitbeteiligung müssen einige Dinge beachtet werden. So muss mit dem Besitzer des Pferdes geklärt werden, ob das Pferd bei der Reitbeteiligung versichert ist. Eine Haftpflichtversicherung bei einer Reitbeteiligung ist sehr wichtig, da das Pferd sehr hohe Schäden anrichten kann, falls dieses durchgehen sollte. Auch sollte geklärt werden, wer bei Unfällen und Verletzungen des Pferdes für die Arztkosten aufkommt. Diese Posten sollten normalerweise in den Kosten der Reitbeteiligung enthalten sein. Genau dasselbe gilt für den Hufschmied.

Setzen Sie einen Vertrag auf

Auch wenn sich die Beteiligten einer Reitbeteiligung gut verstehen, sollte man in jedem Fall einen schriftlichen Vertrag aufsetzen. Dieser enthält eine Aufstellung der laufenden Kosten für Versicherung und Unterbringung und wie diese auf die Vertragspartner verteilt werden. Selbstverständlich sollte in dem Vertrag auch geklärt werden, wann man das Pferd reiten kann. Wir raten dazu, feste Wochentage zu vereinbaren, damit sich alle Beteiligten optimal darauf einstellen können und die Betreuung des Pferdes gewährleistet ist.

Ein besonderer Blick sollte auch auf die persönliche Eignung gelegt werden. Der Partner sollte unbedingt zuverlässig sein und bereits Erfahrung im Umgang mit Pferden besitzen.

Je nach Wohnort sollten die Kosten für die Reitbeteiligung zwischen 50,00 Euro und 100,00 Euro liegen. Dabei ist darauf zu achten, ob in den Kosten der Reitbeteiligung auch die Miete für den Stall enthalten ist oder ob diese noch zusätzlich beglichen werden muss. Eine Reitbeteiligung sollte im Idealfall aus nicht mehr als 2 Personen bestehen, damit für jeden genug Zeit verbleibt und sich das Pferd nicht an zu viele Bezugspersonen gewöhnen muss.

Die richtige Reitschule finden


Eine gute Reitschule erkennt man in erster Linie am Zustand der Pferde. Diese sollten vor allem gepflegt und gesund sein. Darüber hinaus sollten sich auch die Ställe in einem passablen Zustand befinden. Natürlich sollte man sich auch in der Reitschule wohl fühlen. Das Gesamtbild ist dabei sehr wichtig, um beurteilen zu können, ob man sich in dieser Reitschule für längere Zeit aufhalten und vielleicht seine Reitprüfungen ablegen möchte.

Sind die Reitlehrer kompetent?

Aus diesem Grund sollte das gesamte Umfeld zu einem passen und näher angeschaut werden. Die Pferde sollten zugänglich und gut zugeritten sein. Des Weiteren ist die Kompetenz der Reitlehrer sehr wichtig. Gerade für Anfänger ist es natürlich schwierig, die fachliche Kompetenz des Reitlehrers zu erkennen. Deshalb sollte man sich einfach mal eine Reitstunde anschauen und dabei darauf achten, wie der Reitlehrer mit den Pferden und den Reitschülern umgeht.

Ausrüstung der Reitschule

Bei den Reitschulen können der Stand der Ausrüstung bzw. der der örtlichen Gegebenheiten sehr unterschiedlich ausfallen. Die Reithalle, das Gelände oder Reitplatz sollten sich in einer guten Verfassung befinden. Wer noch kein eigenes Pferd besitzt, sollte eine Reitschule wählen, bei denen Pferde oder Ponys für die Kinder bereitgestellt werden. Dies ist eigentlich die Regel.

Hier geht es zu unserem Reitschulen-Verzeichnis nach Städten

Um die Reitschule perfekt nutzen zu können, sollten die verschiedensten Gangarten zu Pferde erlernt werden. Zudem sollte das Dressurreiten durchgenommen werden. Dies ist die Grundlage für den englischen Reitstil. Um das Westernreiten erlernen zu können, sollten geeignete Reitlehrer vorhanden sein, um die richtige Haltung und Vorgehensweise erklären zu können.